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Maria - Fermière et aide-ménagère retraitée

81 ans - Fermière et aide-ménagère retraitée

Meine Familie lebte schon seit mehreren Generationen in Ostbelgien als ich geboren wurde und nach meinem siebten Geburtstag zogen wir nach Luxemburg. Da meine Großmutter einen Bauernhof und etwas Land in Lieler besaß, liessen wir uns hier nieder. Nach der Schule ging ich ins Pensionat in Elwen und kurze Zeit später lernte ich meinen Mann kennen. Wir heirateten sehr schnell und setzten 6 Kinder auf die Welt, davon 5 Jungen. Da 6 Kinder auch ernährt werden wollen suchte mein Mann sich einen Nebenjob. Somit war ich tagsüber alleine mit den Kindern und widmete ihnen meine ganze Zeit und Fürsorge.

Ich kannte die Stiftung Hëllef Doheem bereits, da einige ihrer Krankenschwestern sich vor Jahren um meinen Mann kümmerten. Als mein Mann starb, waren meine Kinder bereits ausgezogen und ich war auf einmal alleine. Da beschloss ich, dass es Zeit war wieder unter Leute zu kommen und begann die Tagesstätte in Hupperdingen besuchen. Meiner Einsamkeit wurde hier bald ein Ende gesetzt, ich fand eine Gemeinschaft vor in der ich mich schnell wohl fühlte.

In der Tagesstätte tun wir all die Dinge die zu einem fröhlichen Miteinandersein gehören, wir plaudern miteinander, spielen Gesellschafts- und Kartenspiele, sind manchmal in der Küche um beim Kochen zu helfen und gehen zusammen spazieren. Es ist wie in einer großen Familie und wenn mal jemand  fehlt merken wir das sofort. Von Zeit zu Zeit gehen wir auch gemeinsam auf einen Ausflug, zum Beispiel an die Mosel auf eine Bootsfahrt.

Ich bin besonders stolz darauf meinen Mann die letzten 6 Jahre seines Lebens gepflegt zu haben und ihm die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich gestaltet zu haben.

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