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Die Stëftung Hëllef Doheem feiert ihr 15. Jubiläum

Veröffentlicht am Mittwoch, 08. Oktober 2014 08:18:00

Am 7. Oktober fand die Jubiläumsfeier der Stëftung Hëllef Doheem im Domaine Thermal in Mondorf-les-Bains statt. Es sollte eine kleine beschauliche Feier sein. Unter den 150 geladenen Gästen waren auch Vertreter der nationalen und lokalen Politik, des sozialen Sektors, Partner der Stiftung sowie Vertreter der Direktion und Verwaltungsrates.

Nach der kurzen Willkommensrede des Generaldirektors Robert Theissen, führte der Präsident Paul-Henri Meyers durch einen sehr aufschlussreichen Rückblick der letzten 15 Jahre. Romain Schneider, Minister der Sozialversicherung, hielt anschließend eine kurze Rede bei der er unterstrich dass die Stiftung von der nationalen Landschaft nicht mehr wegzudenken sei. Bill Mockeridge, der in Deutschland lebender kanadisch-englische Schauspieler und Kabarettist führte die Gäste durch sein unterhaltsames Programm „je oller je doller“ und „Was ist Alter“? Musikalisch begleitete das Trio Yellow Music Company die Gäste rhythmisch durch den Nachmittag.

An der Gründung der Stëftung Hëllef Doheem im Jahre 1999 waren „HËLLEF DOHEEM Krankefleeg a.s.b.l.“, „Aide Familiale–Aide Senior a.s.b.l.“ sowie „Foyers Senior a.s.b.l.“ beteiligt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Gründungsmitglieder bereits seit Jahrzehnten in der Krankenpflege und in der Sozialarbeit tätig. Die Stiftung hat sich bei ihrer Gründung den Auftrag gegeben, hilfs- und pflegebedürftigen Menschen das längst mögliche Verbleiben zuhause zu ermöglichen und den Erhalt der Autonomie und Alltagsnormalität zu gewährleisten. Dem Wunsch der Bevölkerung, bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit in der häuslichen Umgebung zu bleiben, erfüllt sie damit seit 15 Jahren.

Für die Stëftung Hëllef Doheem, ist die professionelle Dienstleistung immer verbunden mit dem Anspruch eines respektvollen und menschlichen Umgangs mit den Klienten, was durch das Leitmotiv „mënschlech a kompetent“ unterstrichen wird. Die persönlichen und professionellen Eigenschaften des Pflegepersonals wie Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen, Pünktlichkeit und Toleranz sind dabei ebenso wichtig wie die fachliche Kompetenz.

Ein weiteres Ziel der Stiftung ist dabei, die Bedürfnisse der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen nicht isoliert oder einzeln wahrzunehmen, sondern sie in ihrem Zusammenspiel zu verstehen und in eine ganzheitliche Pflege einzubinden. Eine 360 Grad Betreuung der Klienten ist das Ziel das sich die Stiftung seit Jahren durch die Entwicklung weiterer Dienstleistungen gesetzt hat: Nachtwachen, Pallativpflege, Begleitung und Weiterbildung, innovative Techniken des nationalen Notrufdienstes und natürlich zuletzt die elektronische Pflegeakte zeigen Bestrebungen der Stiftung die Qualität des Dienstes am Menschen kontinuierlich zu verbessern und in den kommenden Jahren noch fortwährend zu ergänzen.