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Bisherige Nachrichten

Betreuung der ersten Klienten ab 1. Oktober

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Die elektronische Pflegeakte wird Realität bei der Stëftung Hëllef Doheem

Veröffentlicht am Montag, 01. Oktober 2012 10:07:00

Luxemburg den 1. Oktober 2012. Im genauen Zeitplan des Projektes, dessen Vertrag am 7. November 2011 mit der Unterschrift sämtlicher Beteiligten und in Anwesenheit von Minister Mars di Bartolomeo besiegelt wurde, wird die elektronische Pflegeakte am heutigen Tag Realität.Zunächst wird die elektronische Pflegeakte in den Hilfs- und Pflegezentren Bertrange und Bettembourg eingeführt, um dann nach einer 6-monatigen Testphase stiftungsübergreifend angewendet zu werden.

Dass es sich dabei um einen Quantensprung handelt, besagen schon die ersten Aussagen der Pflegedirektorin Pierrette Biver: „Bei der elektronischen Pflegeakte handelt es sich um eine erstmalige elektronische Abbildung des gesamten Pflegeprozesses in der ambulanten Hilfs- und Pflegepraxis in Luxemburg. Durch die mobile elektronische Pflegeakte wird es erheblich einfacher eine für den Klienten maßgeschneiderte Pflegeplanung zu erstellen und zu garantieren, dass die Pflegemaßnahmen ständig auf den neuesten pflegewissenschaftlichen Standards beruhen.

Laut Frau Biver wird somit „die Bereitstellung der pflegerelevanten Daten der Klientenakte sowohl zu Hause als auch im Hilfs-und Pflegezentrum möglich sein. Die vom Pflegeteam eingegebenen Daten werden in dem mobilen Gerät gespeichert und dann über einen gesicherten Kommunikationskanal via das Handynetz von P&T LUXGSM, Partner in diesem Projekt,  in eine zentrale Datenbank übertragen“.

Wenngleich die elektronische Abbildung des Pflegeprozess das Kernelement der Pflegeakte darstellt so wurde ebenfalls ein Verfahren entwickelt um die Pflegemassnahmen mit den Abrechnungspositionen der Caisse Nationale de Santé in Luxemburg“ zu verknüpfen. Dies ist eine Neuheit in Luxemburg so Frau Biver weiter.

 

Zusätzliche Vorteile im Rahmen der Qualitätsentwicklung und -sicherung sind die Anwendung einer einheitlichen Pflegefachsprache, das obligatorische Erstellen eines Pflegeplanes nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und die Übersicht der globalen Versorgungssituation der Klienten, die dadurch ermöglicht wird.

Die Einführung der Pflegeakte steht im Einklang mit der Vision der Stiftung, jedem Klienten menschliche und kompetente Hilfs- und Pflegeleistungen zu garantieren und auf dessen Bedürfnisse eine maßgeschneiderte Pflege zu gewährleisten.

Projekt in Partnerschaft mit P&T LUXGSM, ILOGS und RECOM