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Einweihung der 3 nationalen Dienste der Stëftung Hëllef Doheem

Veröffentlicht am Dienstag, 09. Oktober 2012 09:19:00

Luxemburg, den 9 Oktober. In einem feierlichen Rahmen fand gestern die offizielle Einweihung der 3 nationalen Dienste „Sécher Doheem“, „Activités spécialisées“, „Activités de proximité“ statt.Zu den über 120 Gästen zählten Familienministerin Marie-Josée Jacobs, Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo, Jean-Pierre Klein, Bürgermeister der Gemeinde Steinsel, Georges Hoffmann, Pfarrer der Gemeinde Steinsel, weitere Vertreter der Gesundheits- und Sozialwesens sowie Paul-Henri Meyers, Präsident der Stiftung, die gesamte Direktion der Stiftung, und sämtliche Mitarbeiter der 3 Dienste.

 In einer äusserst heiteren Rede von Paul-Henri Meyers, führte der Präsident durch die beeindruckenden Zahlen der 3 Dienste. Der seit 2001 bestehende Hausrufnotdienst Sécher Doheem zähle jährlich 5300 Klienten die von 39 Mitarbeitern an 7 Tagen der Woche 24/24 betreut würden. Sécher Doheem zeichne sich nicht nur durch seine hochmodernste Technik aus, sondern auch durch die konsequente Schulung sämtlicher Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegethemen, damit der „menschliche und kompetente“ Dienst am Klienten stets gewährleistet sei.

Im „service des activitées spécialisées“ (Berodungsdëngscht) der 40 Mitarbeiter zähle, würden täglich Krankenpfleger, Psychologen und weitere Therapeuten für die notwendigen zusätzlichen Dienste neben der klassischen Pflege sorgen. Darunter zähle u.a. die psychologische Unterstützung und Schulung der pflegenden Familienangehörigen, die ergo- und physiotherapeutische Rehabilitation nach einem Krankenhausaufenthalt oder auch die begleitenden Massnahmen der Palliativpflege.

Der „service des activités de proximité“ sei mit seinen 166 Mitarbeitern zuständig dafür, den hilfs- und pflegebedürftigen Menschen sämtliche Haushaltsaufgaben sowie nächtliche Betreuung abzunehmen. Alleine die 15 Tonnen Wäsche und die 30.000 Stunden an Nachtwachen im letzten Jahr unterstrichen deren enorme Nachfrage. Herr Meyers dankte allen Mitarbeitern für ihr unermüdliches Engagement ohne die diese 3 Dienste nicht zu dem gewachsen wären, was sie heute seien.

Die anschliessenden Reden der Familienministerin Marie-Josée Jacobs und des Gesundheitsministers Mars di Bartolomeo strichen die Wichtigkeit der 3 Dienste, sowie die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Ministerien und der Stiftung hervor und lobten das Engagement der Stiftung stets die beste Hilfe und Pflege den Klienten zu garantieren.

 Auf den Punkt brachte es Danielle Meyer, die verantwortliche Leiterin des „Berodungsdëngscht“. Sie zeigte an Hand eines fiktiven Beispiels eines älteren Paares wie diese auf die Leistungen der 3 Dienste in ihrem Lebensabend zurückgreifen könnten, um auch im Falle einer plötzlichen Krankheit zu Hause versorgt zu sein. Der Grund die drei Dienste auf einer Adresse zusammenzuschliessen, liege auf der Hand. Sie würden sich stets ergänzen und hätten daher viele Schnittpunkte. So würden die gemeinsamen Räumlichkeiten diese Zusammenarbeit sehr vereinfachen und fördern.

 Frau Meyer dankte anschliessend noch herzlich der luxemburgischen Künstlerin Maralde Faber die ihr Werk „Island“ der Stiftung gespendet hätte und das fortan den Eingangsbereich der Räumlichkeiten schmücken würde.

 Der Bürgermeister Jean-Pierre Klein freue sich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und strich die Bemühungen seitens der Gemeinde Steinsel zum Thema Altersversorgung hervor. Die Räumlichkeiten wurden zum Schluss vom Pfarrer der Gemeinde Steinsel Herr Georges Hoffmann gesegnet. Der anschliessende Ehrenwein wurde musikalisch vom Quartett Red Sax untermalt und durch das hervorragende Catering vom Tricentenaire ergänzt.