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Die Stëftung Hëllef Doheem führt E-Bikes und den M-Pass ein.

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In kleinen Schritten zur sanften Mobilität

Veröffentlicht am Montag, 17. September 2012 15:13:00

Luxemburg, den 17. September 2012.Als 14. Arbeitgeber des Landes und mit einem Fuhrpark von 800 Autos, ist sich die Stëftung Hëllef Doheem ihrer Verantwortung zum Thema Umwelt und Mobilität sehr bewusst.Durch ihre konsequente CSR Politik setzt die Stiftung schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit, indem sie beispielsweise in den letzten 2 Jahren Ihren gesamten Fuhrpark durch schadstoffarme Autos ersetzen ließ und „eco-driving“ Kurse in Colmar-Berg  für jeden Mitarbeiter anbietet. Damit ist es aber noch lange nicht getan.

So wurde Ende Juni eine neue Initiative in Zusammenarbeit mit Oekotopten und der Lëtzebuerger Vëlos-Iniativ (LVI) gestartet. Das erfolgreiche Pilotprojekt des Hilfs- und Pflegezentrums Luxemburg-Stadt hatte dabei eine klare Vorreiterrolle. Hier wurde bereits letztes Jahr ein E-Bike als Alternative zum Auto eingeführt. Dieses wurde dann auch gerade während den Sommermonaten täglich genutzt und erfreute sich großer Beliebtheit gerade bei dem Pflegepersonal. Daher entstand die Idee weitere E-bikes in anderen Hilfs- und Pflegezentren der Stiftung einzusetzen.

9 der insgesamt 25 Hilfs- und Pflegezentren der Stiftung erschienen als besonders geeignet, da die Kilometerzahl zwischen den Klienten oftmals gering war und weitere innerstädtische Rahmenbedingungen stimmten. Um bei der großen Auswahl an E-Bikes das geeignete Modell ausfindig zu machen, wurde sich auf Studien der Mitarbeiter von Oekotopten berufen. Des Weiteren wurde im Juni eine „Fahrradschule“ die die LVI schon seit ein paar Jahren in der Stadt Luxemburg anbietet, für sämtliche fahrradfahrende Mitarbeiter angeboten, ergänzt durch eine geführte Fahrradtour durch die Stadt Luxemburg mit Schwerpunkt Fahrradinfrastruktur.  

Ein erstes Fazit nach 2 Monaten könnte wie folgt lauten:  Zwar werden die E-bikes in den 9 Hilfs- und Pflegezentren sehr unterschiedlich genutzt, jedoch äußern die Mitarbeiter ganz klar die Vorzüge der  Zeitersparnis durch einfaches „Parken“ des Fahrrades, der frischen Luft und der zusätzlichen Bewegung.

Da die meisten Mitarbeiter die ganze Woche über zwischen 6.00 und 22.00 Uhr Schichtarbeiten und zusätzliche Mitarbeiter rund um die Uhr im Bereich der Palliativpflege tätig sind,  ist die Nutzung der E-bikes sowie des öffentlichen Transportes für die Mitarbeiter der Stiftung nicht immer möglich.  Daher ist es umso erfreulicher zu sehen, dass trotz dieser zeitlichen Einschränkungen sich ein einige Mitarbeiter für den M-Pass entschieden haben, als dieser Anfang September eingeführt wurde.

Mit diesen kleinen Schritten möchte die Stëftung Hëllef Doheem in der Mobilitätswoche deutlich zeigen, wie selbst ein ambulanter Pflegedienst seinen Beitrag zur sanften Mobilität leisten kann.