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Was gibt es Neues, was ist aktuell bei der Stëftung Hëllef Doheem?
Die ersten Erfolge einer eher unkonventionellen Methode
Luxemburg, den 17. Februar 2012. Ein von Cactus und Nintendo gesponsertes Pilotprojekt wurde im Dezember 2011 in 2 Tagesstätten der Stëftung Hëllef Doheem ins Leben gerufen: in der Tagesstätte „Am Brill“ in Mamer und in der Tagesstätte „Op der Heed“ in Hupperdingen. Einzigartig in Luxemburg, nutzt dieses Pilotprojekt die Wii als Rehabilitationsmethode innerhalb der Altenpflege.
Bei der Vermarktung der Spielkonsole und seiner Software bestand bisher die klassische Zielgruppe aus Männern im Alter von 15 bis 25 Jahren. In den letzten Jahren wurde sowohl auf das weibliche Publikum, als auch auf ein höheres Alter gesetzt, da sich die Senioren langsam für die Wii begeistern.
Bei den Siebzigjährigen, die den Beginn der neuen Technologien miterlebt haben, nimmt der Stellenwert des Internets und den neuen Medien in ihrem Alltag zu. Die professionellen Altenpfleger haben die Vorteile dieses Trends erkannt und sich entschlossen, gegen die soziale Ausgrenzung dieser Bevölkerungsgruppe mit diesen neuen Technologien vorzugehen. Als die neue Video Konsole im Jahr 2007 auf den Markt kam, gab es eine weitere Gelegenheit, die Sechzig- bis Hundertjährigen mit einzubinden.
Bei diesem Pilotprojekt, hat sich die Stiftung unter anderem auch auf verschiedene Studien aus den Vereinigten Staaten bezogen, und diese folglich dem Publikum der Tagesstätte der Stiftung angepasst.
Der Akzent wurde auf die „geriatrische Rehabilitation“ (Rehabilitation in der Altenpflege) gesetzt. Schwerpunkt ist es die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern, ihre Selbstständigkeit zu fördern, ihnen helfen diese wiederzuerlangen oder sie zu bewahren. Die Wii fördert sämtliche Bewegungen von Kopf, Rumpf bis zu den Gliedmaßen.
Bei Menschen die unter Parkinson leiden, setzt die Therapie auf Gleichgewicht und Koordination. Die Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben und jetzt unter einer leichten oder moderaten Behinderung leiden, können diese durch verschiedene Spiele der Wii die motorischen Fähigkeiten ihrer oberen und unteren Gliedmaßen, auf spielerischer Art und Weise wiedererlangen.
Wie vielseitig die Wii ist und wie sie bei der Stiftung eingesetzt wird, kann die Öffentlichkeit am 17. und 18. Februar im Cactus Bascharage auf unserem Stand erleben. Darüberhinaus wird die Stiftung über die bisherigen Erfolge seit dem Beginn des Pilotprojektes in den Tagesstätten berichten.
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